23.11.05

Vortrag Topic Maps, IT-Kolloquium, FH Esslingen

Hier sind einige Weblinks zum Weiterlesen:

Einführender Artikel von Steve Pepper, einem der "Topic Map-Väter":
http://www.ontopia.net/topicmaps/materials/tao.html

Wikipedia-Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Topic_Maps

Spezifikation XML-Syntax:
http://www.topicmaps.org/xtm/1.0/
http://www.jtc1sc34.org/repository/0495.htm

Deutsche Terminologie:
http://www.informatik.uni-leipzig.de/~maicher/tmt.html

Informationen über ISO-Standardisierung von Query Language und Constraint Language:
http://y12web2.y12.doe.gov/sgml/sc34/document/0323.htm

Weitere Übersicht von Informationsquellen:
http://xml.coverpages.org/topicMaps.html

TM4J-Projekt:
http://www.tm4j.org/

Ontopia Omingator:
http://www.ontopia.net/omnigator/models/index.jsp

KORVIS:
http://www.c-o-k.de/cp_artikel.htm?artikel_id=193

Viel Spaß mit Topic Maps!

20.10.05

KORVIS Municipal Management Information System

Today, I gave a talk about the Stuttgart Municipal Council and Administration Information System KORVIS at the Trends in Topic Maps seminar at Rhederoord Manor, Netherlands. For those of you who attended (thank you for your attention, by the way) and wish to read more about KORVIS, here's an article in English by my colleague Petra Wolf of the Technische Universität München presented at the 2005 HICSS conference titled Topic Map Technology for Municipal Management Information Systems (PDF document, 187 KB). There's also a more technical article in German which I wrote for the Community of Knowledge portal titled KORVIS als Beispiel für ein semantisches Informationssystem. Please don't hesitate to contact me if you have questions.

17.1.05

Überlebensstrategie für Dokumente

In der technischen kommunikation - Fachzeitschrift für Technische Dokumentation und Informationsmanagement, Heft 1/2005 ist ein Artikel zum Thema "Überlebensstrategie für Dokumente" erschienen. Der Artikel untersucht technische und konzeptionelle Risiken, denen Dokumente und Information insbesondere im Hinblick auf langfristige Archivierung ausgesetzt sind.

Ergänzende Informationen zum Thema auf dieser Website:

Einführung in XML-Signature
Risiken von Sicherheitsmaßnahmen
Neue Züricher Zeitung digitalisiert 225 Jahrgänge als TIFF
The Price of a Life

Internet-Links zum Artikel:

Website des Sicherheitsexperten Bruce Schneier (engl.)
Wikipedia-Artikel zu Pretty Good Privacy (PGP)
Adobe XML Data Package 2.0 specification (engl., PDF-Dokument, 115 KB)
Wikipedia-Artikel zu TIFF
Informationen zu TIFF von Adobe (engl.)
Wikipedia-Artikel zum PNG-Format
Information zum PNG-Format vom WWW-Konsortium

Vielen Dank an Christian Taube für die Unterstützung.

16.1.05

XML-Signature

XML-Signature ist ein vom WWW-Konsortium standardisiertes Format für elektronische Signaturen im XML-Umfeld. Das Format bietet gegenüber herkömmlichen elektronischen Signaturen verschiedene Vorteile.

  • Die eigentliche elektronische Signatur, normalerweise eine kleine Datei, wird als XML-Dokument dargestellt und nicht, wie herkömmlich, in einem binären Format namens PKCS #7.

  • XML-Signaturen können sowohl für XML-Dokumente als auch für Nicht-XML-Dokumente in beliebigen textuellen oder binären Formaten erstellt werden.

  • Werden XML-Signaturen für XML-Dokumente erstellt, können diese Signaturen nicht nur als separate Dateien geführt werden (detached signature), sondern bei Bedarf auf unterschiedliche Weise direkt in das signierte XML-Dokument eingefügt werden (enveloping signature oder enveloped signature).

  • Bei Signaturen von XML-Dokumenten sorgt ein zusätzliches, als Kanonisierung bezeichnetes, Verfahren dafür, die Signatur robust zu machen gegenüber bestimmten kleinen (technischen bedingten, jedoch inhaltlich irrelevanten) Veränderungen, die ein XML-Dokument in einer Prozesskette üblicherweise durchläuft. Herkömmliche Signaturen sind selbst gegenüber kleinsten Änderungen sehr empfindlich.

Insgesamt erlaubt es XML-Signature, elektronische Signaturen in allen Schritten eines XML-basierten Prozessablaufs, vor der Erstellung über Transport und Publikation bis hin zur Archivierung, nahtlos zu integrieren. XML-Signature benutzt langjährig bewährten kryptografische Algorithmen wie RSA, DSA und SHA-1. Derzeit werden die für eine elektronische Signatur notwendigen Zertifikate allerdings noch nicht in XML, sondern im herkömmlichen binären Format (X.509) dargestellt.

Eine führende Anwendung von XML-Signature in Deutschland ist OSCI-Transport, ein XML-basiertes Telekommunikationsprotokoll für rechtsverbindliche Kommunikation in der öffentlichen Verwaltung.

XML Advanced Electonic Signatures (XAdES) ist eine europäische Erweiterung von XML-Signature, die insbesondere auf Langlebigkeit von elektronischen Signaturen im Rahmen der Europäischen Signaturrichtlinie ausgerichtet ist.

Risiken von Sicherheitsmaßnahmen

Der Economist berichtet, dass seit der Einführung von Sicherheitsdetektoren, die radioaktive Stahlung aufspüren, vor allem Patienten, die sich in radiologischer Behandlung befinden, Schwierigkeiten bekommen. Ein aktuelles Beispiel für die Argumentation, dass Sicherheitsmaßnahmen stets mit neuen Risiken verbunden sind.

Zum Economist-Artikel (engl.)